Voglerwelle am Ith, 29.10.2000
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[Sebastian Döring, FTH Aachen]


[Jörg Dummann, LSV Bad Gandersheim]
 

Schon beim Startaufbau in Bisperode fielen uns knapp nördlich des Platzes Cu auf, die wir aufgrund ihrer kleinräumig begrenzten Anordnung und Ausrichtung zur Windrichtung als Rotorwolken ansprachen.
Nach dem Ausklinken (Winde) war auch eine deutliche Turbulenz zu verspüren, z.T. mit stärkerem Steigen vermischt, so daß ich schon versucht war einzukreisen, da es sich "rund" anfühlte - zog aber dann doch die sichere Variante "direkt zum Hang" vor, um nicht womöglich zu tief dort anzukommen.

Recht bald folgte ich dem Verlauf des Ith nach SE, bis ins Voglerlee. Auch dort war es sehr turbulent, so daß ich einen Rotor im Hangbereich vermutete und beschloss es mit meinen 500 m Höhe weiter in der Talmitte, zum Vogler hin verlagert weiterzuversuchen. Es gelang aber nicht, dort laminares Steigen zu finden: es blieb turbulent und es war keine weitere Höhe hinzuzugewinnen. Einige Flugzeuge im Hangbereich weiter südlich fliegend (Ithwiesen) hatten mittlerweile 200 - 300 m Höhe mehr gewonnen, so daß ich mich - Denkmodelle jetzt einfach ignorierend - auch mehr dorthin orientierte.
Im Hangbereich stieg ich nun auch besser, schließlich bis auf  1800 m. Über den Cu fliegend bot sich im N ein schöner Blick auf einen schmalen, offenbar an der Basis konkav eingewölbten Ac lent (Süntel / Deister ?? - siehe Foto unten)
Mit dem zunehmenden Verdichten der Cu-Bewölkung unter mir, schwächte sich die Welle scheinbar in eben diesem Maße ab.
Es folgte ein schöner - wenn auch recht kühler - "Alt-Herren"-Hangflug bis zum Ende des VFR-Tages.


In der unteren Bildmitte, langgestreckt knapp über den Cu ist ein Lenti zu erkennen.
(Fotorichtung etwa N; Position des Lenti scheinbar im Süntellee - vgl.u.)


(Erläuterungen wie oben - rechts unten der Steinbruch des Ith-Nordkopfs)


(Vgl.o.)


(Vgl.o.)


(Vgl.o.)


Blickrichtung vom Ith nach NW (KKW Grohnde links unten). An der Grenze des
rechten Drittels des Bildausschnitts im Bereich der Bewölkung am Horizont (etwa
Porta) waren etliche Lentis zu beobachten, die hier wegen der schlechten Fotoqualität
nicht erkannt werden können.


(Wie letztes Foto oben)

Hier noch Baro einfügen