Wellenflug am 18.10.03 am Hohen Meißner
[Rainer Fröhlich]

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Wind schwach aus östlicher Richtung. Nach dem Start fliegen wir an den Osthang bei Kella, ca. 8 km nördlich des Platzes. Nach 15 Minuten beschließen wir mit Motorhilfe zum Hohen Meißner an den Osthang zu fliegen. Nach Abstellen des Motors kommen wir in ca. 650m NN an. Da der Wind nur sehr schwach aus etwa 50 Grad weht, versuchen wir 30 Minuten lang den Hang. Als der Wind immer schwächer wird, starten wir einen letzten Versuch und fliegen mit Motorhilfe zum vermuteten Welleneinstieg über das Dorf Hausen, direkt westlich des Berges. Von hier aus hatte sich Ulf Rosenow eine Stunde vorher mit leichten Wellensteigen gemeldet. Nur, wo sollte der Wind herkommen? In 800 m Höhe stellen wir das Triebwerk ab und steigen mit ca. 1m/s. Wind: plötzlich 35km/h aus etwa 80 Grad. In 1700m Höhe Wind aus ca. 110 Grad mit 44km/h.
In 2000m nur noch Wind mit 25km/h aus 110 Grad.
Trotz des nachlassenden Windes steigen wir gegen alle Regeln des Wellenflugs weiter. In 2600 m NN
ist kein Steigen mehr auszufliegen.
Sicht über der Dunstschicht bis zum Taunus.
Landung ca. 30 Minuten vor Sunset.
Was immer wieder auffällt: Bei starken Winden aus westlicher Richtung stehen die Wellen klassisch in gewisser Entfernung parallel verschoben zum Hindernis. (steil abfallende Ostkante des Hohen Meißner)
Bei östlichen Winden steht die Welle (der Einstieg) oftmals fast unmittelbar hinter den Sendetürmen noch vor der Ortschaft Hausen. In 2000m Höhe fliegt man teilweise schon direkt über dem Hindernis. Bei starkem Westwind fliegt man erst in viel größeren Höhen so dicht am Berg