Leewelle vom 03.02.02 am Harz
[Diverse Autoren]

Dokumentinterne Links: Bericht von René Heise   Bericht von Volkmar Adam
Dokumentübergreifende Links: Leewelle vom 03.02.02 am Thüringer Wald   Leewelle vom 03.02.02 am "Der Dingel" bei Hofgeismar
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Vorläufiger Stand 5.5.02! Bericht noch in Arbeit...

Bericht von René Heise:
Kurz die Info von Martin Just/Stemme der mit uns am Harz war und die Welle besser nutzen konnte! Er ist planmäßig um 11:30 in EDAY losgeflogen u. hat etwa 1,5 h bis Aschersleben gebraucht. Der Wind in 5000ft war lt. Filser 220° mit 98km/h! Sie waren dann etwa bis FL 155, höher hat sie Bremen Radar nicht gelassen. Die Welle war angenehm weiträumig und zwischen Brocken und Wernigerode am besten (~ 2,2 m/s). Er schätzt, daß es etwa bis 6000m gegangen wäre. Zuvor sind sie mit Absicht runter auf 700m, um den Rotor zu testen.(relativ viel Turbulenz)! Gegen 16:00 haben sie den Gleitflug nach Hause angetreten!


3D-Darstellung des Flugweges der S10  in der Welle (Martin Just, Grafik: René Heise);
Blickrichtung aus SW auf den gesamten Harz
(Nach Herunterladen ist die Grafik in der doppelten Größe zu betrachten -
sie ist nur hier auf 500 Pixel Breite formatiert.)


3D-Darstellung des Flugweges der S10 in der Welle (Martin Just, Grafik: René Heise);
Blickrichtung aus NE auf den Brocken
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Flugwegübersicht: Wellenflugteil der
S10 (Martin Just, Grafik: René Heise)


Flugwegübersicht: Wellenflugteil der S10 auf einer Höhenschichtendarstellung des Geländes
(Martin Just, Grafik: René Heise)

(Nach Herunterladen ist die Grafik in der doppelten Größe zu betrachten -
sie ist nur hier auf 500 Pixel Breite formatiert.)

Bericht von Volkmar Adam:
Wir sind am Sonntag dem 3.2. von Braunschweig aus doppelsitzig mit einer RF-5 (13 Meter Spannweite und recht schwer...) kurz nach 12 Uhr lokal gestartet und schnurstracks dahin geflogen, wo wir den Einstieg in die Welle am nordöstlichen Rand des Harzes zwischen Ilsenburg und Wernigerode vermuteten. Der Himmel war weitgehend blau, d.h. es gab keine optischen Hinweise auf die Lage der Steigzone oder irgendwelche Rotoren. Prompt haben wir im Anflug auf den Harzrand in 4000 ft auch den Rotor voll erwischt und kamen dann in die ruhige Steigzone am südöstlichen Ortsrand von Ilsenburg. Den Motor haben wir bei 5000 ft abgestellt und sind dann bis 7800 ft mit 0.5 bis 1.0 m/s gestiegen, anschließend aber auch wieder bis 5000 ft gesunken, ohne wieder nennenswertes Steigen zwischen Wernigerode und Ilsenburg zu finden. Über die Ascherslebener Frequenz hatten wir mitgehört, dass über uns in FL95 eine Stemme S10 (KVIN ?) hin und her düste. Dort oben war offensichtlich das bessere Steigen zu finden. Um in die obere Etage zu kommen, schmissen wir noch einmal den Motor an und stiegen von 5000 ft auf 8000 ft. Mit abgestellten Motor sind wir dann letztendlich im Lee des Brockengipfels bis FL110 mit Freigabe von Bremen Radar gestiegen. Dort war dann auf Grund des starken Eigensinkens der RF-5 für uns Schluss. Die S10 und eine ASK16 (KMET), die noch zu uns gestossen war, sind mit weiteren Freigaben bis oberhalb FL140 gestiegen. Fazit: 3,5 Stunden Gesamtflugzeit bei 58 Minuten Motorlaufzeit, kalte Füsse, aber insgesamt ein tolles Flugerlebnis.

Flug von Carsten Lindemann


Flugdaten-Zusammenstellung (Carsten Lindemann, ASK 16)
(Grafik von Thomas Grote)


Flugwegübersicht (Carsten Lindemann, ASK 16)
(Farbcodierung nach Flughöhe)
(Grafik von Thomas Grote)


3D-Flugwegübersicht (Carsten Lindemann, ASK 16)
(Farbcodierung nach Flughöhe)
(Grafik von Thomas Grote)


Barogramm (Carsten Lindemann, ASK 16)
(Farbcodierung nach Flughöhe)
(Grafik von Thomas Grote)